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Hans-Jochen Diesfeld

Diesfeld

Das Foto stammt aus "Querbezüge und Bedeutung der Ethnomedizin in einem holistischen Gesundheitsverständnis. Festschrift zum 60. Geburtstag von Hans-Jochen Diesfeld", Curare 15(1992)1+2. Diese Festschrift enthält auch eine komplette Publikationsliste bis 1992. Er ist unter anderem Herausgeber der Reihe "Medizin in Entwicklungsländern" gewesen (Bd. 1(1979)-50 (2004), Vlg. Peter Lang) und ist aktiver Mitarbeiter der Zeitschrift Curare.

• Hans-Jochen Diesfeld, *18. April 1932 in Berlin, Prof. Dr. med., Internist und Tropenmediziner, hat der deutschen medizinischen Entwicklungszusammenarbeit wesentliche Impulse gegeben. Er war nach zweijährigen Auslandserfahrungen als Internist in Addis Abeba und einer folgenden Postgraduierten-Ausbildung in Public Health in London ab 1967 Mitarbeiter (Habilitation 1969) und später ab 1975 bis 1997 Direktor des Instituts für Tropenhygiene und Öffentliches Gesundheitswesen der Universität Heidelberg (ITHÖG), heute IPH (Inst Public Health).
Er war und ist in vielen internationalen Gremien und Forschungsnetzwerken tätig und fungierte über lange Jahre als Berater des BMZ in Fragen der medizinischen Entwicklungszusammenarbeit.

• Das ITHÖG war anfänglich in einem interdisziplinären Rahmen dem Südasieninstitut in Heidelberg zugeordnet.
In diesem interdisziplinären Geiste hat er seit den 1974er Jahren auch die AGEM (Arbeitsgemeinschaft Ethnomedizin) aktiv gefördert, unter anderem als Schirmherr mehrerer Fachkonferenzen. Unter seiner Federführung entstand der Kurs "Medizin in Entwicklungsländern" 1974 in Heidelberg, der das tropenärztliche Kurrikulum reformierte und die ökonomischen und sozio-kulturellen Aspekte in der medizinischen Entwicklungszusammenarbeit erstmalig substantiell in die postgraduierte zielbezogene Fortbildung für ausreisende Ärzte einbezog. Der Kurs wurde von allen staatlichen, nichtstaatlichen und kirchlichen deutschen Entsendeorganisationen beschickt. Das Institut heisst heute IPH (Inst. for Public Health)

• Die Curare-Ausgabe 5(1992)1+2 wurde als Festschrift zu seinem 60sten Geburtstag konzipiert und von Wolfgang Bichmann herausgegeben: Festschrift zum 60. Geburtstag von Hans-Jochen Diesfeld

• Die Curare-Ausgabe 20(1997)2 mit dem Thema "Frauengesundheit - kurative und präventive Ansätze" wurde Herrn Professor Dr. med. Hans Jochen Diesfeld zum 65. Geburtstag gewidmet / Women's health - curative and preventive aspects. To the 65th birthday of Prof. Dr. med. Hans Jochen Diesfeld

wurde Prof. Diesfeld anlässlich seines 65. Geburtstages gewidmet.

• Auf der 16. Fachkonferenz Ethnomedizin in Heidelberg 2003 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Er wohnt mit seiner Frau Ingeborg, der langjährigen Geschäftsführerin der AGEM in den 1980er Jahren (1981-1988), seit 1998 wieder in Starnberg, wo beide auch aufwuchsen.

Eine Würdigung (Dieter HAMPEL).
Curare 26(2003)1+2: 167 in (MAGEM 24/2003)
 Download im PDF-Format

Zwei Artikelbeiträge von HJ Diesfeld

-----1987 zus. mit Dorothea SICH. The role of "Ethnomedizin" in health planning in developing countries. Preliminary considerations for a concept. Curare 10: 28-32 [Reprint in Curare 25,2002: 173-178].
-----2005. 25 Jahre Ethnomedizin an der Abteilung für Tropenhygiene und Öffentliches Gesundheitswesen, Universität Heidelberg, 1973 - 1997. Curare 28: 99-104

finden sich in dieser Website bei
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 19. September 2018 um 06:35 Uhr