Ehemalige Beiratsmitglieder ab 2004 PDF Drucken E-Mail
Schlichting Michael

Michael Schlichting (Beirat 2004 - 2006)

Jg. 1956, Dr. med., bis 2007 Psychiater in Göttingen. Er studierte in Marburg, Madrid und Hamburg Medizin und Ethnologie und forschte bei den Mazateken und Mixe in Mexiko. Das Foto ist ein Autorenfoto aus einem Artikel zu seinen Forschungen in Curare 5(1982)3.
Er war Mitarbeiter bei Hanscarl Leuner in Göttingen und arbeitete später in der dortigen Forensik. Spezialgebiete: Halluzinogene und philosophisch-anthropologische Grundlagen der Medizin. M. Sch. war Mitbegründer und Mitarbeiter des ECBS (Europäisches Collegium f. Bewusstseinsstudien, Sitz in Göttingen).
Er war von 1979 bis 2006 Mitglied der AGEM.
Seit 2008 arbeitet er als Forensiker am Institut für Rechtsmedizin der Uni Bern.

Christoph Antweiler

Christoph Antweiler (Beirat 2004-2009)

Jg. 1956, bis 2007 Professor für Ethnologie am der Universität Trier, promovierte in Ethnologie mit einer Arbeit zur „Kulturrevolution als transgenerationaler Wandel“ (1988) und habilitierte mit einer stadtethnologischen Studie zu Ujung Pandang (Makassar) in Indonesien („Urbane Rationalität“, 2000) . Neben den beiden Monographien hat er einen Führer durch den Bücher-Dschungel der Ethnologie geschrieben (2001) sowie zahlreiche Sammelwerke zu entwicklungspolitischen Themen veröffentlicht (u.a. 1998 „Ethnologie als gesellschaftlich relevante Humanwissenschaft: Eine Systematisierung praxisorientierter Richtungen und eine Position“, in Zeitschrift für Ethnologie 123: 215-255). Abgesehen von seinen Forschungen in Indonesien hat er in Ghana und Nepal geforscht. Von 1997 bis 1999 war er Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Entwicklungsethnologie in der DGV (Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde). Ab 1998 stellvertretender Vorsitzender des Zentrums für Ostasien-Pazifik-Studien der Universität in Trier, seit 2007 ist er an der Universität in Bonn tätig (Institut für Orient- und Asienwissenschaften, Abt. f. Südostasienwissenschaft). Das Autorenfoto stammt aus dem Umschlag seines Buches "Heimat Mensch. Was uns alle verbindet", Verlag Murmann, Hamburg 2009.

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Kohnen

Norbert Kohnen (Beirat 2004-2009)

Jg. 1948, PD Dr. med., Internist, Ethnomediziner und Medizinhistoriker am Institut für Geschichte der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Arbeitsmediziner der Stadt Köln i.R. Er studierte Medizin, Philosophie und Völkerkunde, 1986 Habilitation in Geschichte der Medizin (mit einer Studie über die traditionelle Medizin der Cabuntogueños auf den Philippinen zur Angstbewältigung und Kognitionen bei Krankheit) bei Prof. Hans Schadewaldt. Er ist seit 1982 Mitglied in der AGEM mit verschiedenen Aktivitäten (unter Anderem Mitorganisator der Schmerzkonferenz 1988, 1999-2000 2. Vorsitzender). Er forschte mit seinen Doktoranden zum Körper- und Krankheitserleben sowie über die emotionalen Einflüsse des Schmerzerlebens und die Strategien zur Schmerzbewältigungs in verschiedenen Kulturen und hat inzwischen Untersuchungen in mehr als 20 verschiedenen Kulturen und Subkulturen Asiens sowie Süd- und Mittelamerikas durchgeführt und darüber publiziert (u.a. „Igorot, traditionelle Wege des Heilens bei einem philippinischen Bergstamm“). Norbert Kohnen ist Leiter des Wissenschaftsforums „Merheimer Gespräche“ zur Erforschung der Symptomentrias „Schmerz–Angst–Depression“ und unterrichtet an der Ludwig-Maximilian-Universität in München im Public Health Studien Lehrgang. Seine Interessen richten sich auf die Erforschung der kognitiven Strukturen im Körper- und Schmerzerleben. Als praktizierender Arzt sucht er auch nach Möglichkeiten der Anwendung der traditionellen Krankheits- und Schmerzstrategien in unserer Medizin.

Korrespondenzadresse
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Links: http://www.problemkreis-sad.de/435_DEU_HTML.asp #
http://www.problemkreis-sad.de/1_DEU_HTML.asp

>siehe URL

Philipp Martius (Beirat 2004-2009)

Jg. 1958, Dr. med., Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Leitender Arzt der Abteilung für Psychosomatik, Klinik Höhenried/Oberbayern, Präsident der Internationalen Gesellschaft für Kunst, Gestaltung und Therapie (IGKGT-IAACT). 1996 Forschungsaufenthalt am Personality Disorders Institute, New York (Prof. Kernberg), Lehraufträge an der TU München und HfBK Dresden. Interessenschwerpunkte und Publikationen: Theorie und Therapie von Persönlichkeitsstörungen, stationäre Psychotherapie, Kunsttherapie. Sein ethnomedizinische Interesse ergibt sich biographisch aus mehrjährigen Auslandsaufenthalten als Diplomatensohn, professionell aus Fragen der Identitätsentwicklung im therapeutischen Setting und der Migrationsproblematik junger Erwachsener als Ursache ihrer Schwierigkeiten. Er war von 1983 bis 2009 Mitglied der AGEM.

Dienst- und Korrespondenzadresse:
Abteilung Psychosomatik
Klinik Höhenried gGmbH
82347 Bernried/Obb
https://www.hoehenried.de/index.php?page=90846&
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Heise

Thomas Heise (Beirat 2010-12)

Jg. 1953 , PD Dr. med. Dr. phil., 2. Vorsitzender 2001-2002, 1. Vorsitzender 2003 - 2005, Kassenwart 2009. Er promovierte in Medizin (Bochum) zur Rezeptionsgeschichte der traditionellen chinesischen Medizin in Deutschland und in Sinologie zur Entwicklung, Theorie und Praxis des qigong in der VR China. T. Heise ist Arzt für Psychiatrie, Naturheilverfahren und Psychotherapie. Prakt. Arzt, Naturheilverfahren, Akupunktur, FA für Psychiatrie, Psychotherapie, war Chefarzt in Deutschland sowie China und studierte auch Sinologie, Vor- und Frühgeschichte, Archäologie und Japanologie. Gründer und Herausgeber der Fachbuchreihe "Das transkulturelle Psychoforum".
Weiteres bei Vorstand Ausgeschiedene

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www.tradmedchin.de
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Ludwig Janus (Beirat 2004-12)

Jg. 1939, Dr. med., studierte Psychologie und Medizin in München, Essen und Göttingen und absolvierte eine psychoanalytische Weiterbildung in Göttingen und Heidelberg. Seit 1975 ist er psychoanalytischer Psychotherapeut in eigener Praxis in Heidelberg sowie Dozent und Lehranalytiker am Psychoanalytischen Weiterbildungsinstitut in Heidelberg. Daneben ist er Mitglied der AGEM. 1995 wurde er zum Präsident der Internationalen Studiengemeinschaft für Pränatale und Perinatale Psychologie und Medizin (ISPPM) gewählt und ist ebenfalls Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Psychohistorische Forschung sowie Mitglied psychoanalytischer und anderer Fachgesellschaften – DPG, DGPT, DAGG, DKPM. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur pränatalen und perinatalen Psychologie und zur Psychohistorie, unter anderem: „Wie die Seele entsteht?“, Mattes, Heidelberg 1997; „Die Psychoanalyse der vorgeburtlichen Lebenszeit und der Geburt“, Psychosozial, Gießen 2000; „Der Seelenraum des Ungeborenen“, Walter, Düsseldorf 2000; mit Sigrun Haibach „Seelisches Erleben vor und während der Geburt“, LinguaMed, Neu-Isenburg 1997; mit Helga Häsing „Ungewollte Kinder“, text-o-phon, Wiesbaden 1999; mit Winfried Kurth „Psychohistorie und Politik“, Mattes, Heidelberg 2003. Daneben ist er Mitherausgeber des International Journal of Prenatal and Perinatal Psychology and Medicine und des Jahrbuchs „Ergebnisse der Pränatalen Psychologie“, Mattes Verlag, Heidelberg.

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Links : www.isppm.de
www.ludwig-janus.de
www.psychohistorie.de

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Ludger Albers (Beirat 2010-2016)

Jg. 1953, Dr. med, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Schwerpunkte psychosomatische Diagnostik, tiefenpsychologische Psychotherapie. 1975 medizinischer Dokumentar (Ulm), dann Verlagsredakteur, ab 1978 Medizinstudium. 1982 Stipendium der Carl-Duisberg-Gesellchaft für einen halbjährigen Aufenthalt in Korea. 1986 Promotion über das kulturgebundene Syndrom Naeng in Südkorea und Deutschland am Institut für Tropenhygiene und Öffentliches Gesundheitswesen in Heidelberg (Prof. H.-J. Diesfeld, Prof. D. Sich). Ab 1992 im Fachbereich Psychosomatische Medizin der Deutschen Klinik für Diagnostik (DKD) in Wiesbaden. Januar 2000 Mitbegründer des Forums "Integrierte Medizin Mainz / Wiesbaden" (Theorie der Humanmedizin, insbesondere das Verhältnis Biologie und Kultur in der Medizin), ab 2005 Praxis für Integrierte Medizin gemeinsam mit Soon-Ye Albers-Kim, Heilpraktikerin mit Schwerpunkt klassische chinesische Anamnese, Diagnostik und Therapie. Mitglied der AGEM seit 1985.

Dienstadresse: Taunusstrasse 7, 65183 Wiesbaden Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. # www.forum-integrierte-medizin.eu
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Wolfgang Bichmann (Beirat 2013-2016)

Jg. 1949, Dr. med., MCommH (Liv.), mit dem DED in Benin (1980-1983), ehemaliger Mitarbeiter am ITHÖG (Institut für Tropenhygiene und Öffentliches Gesundheitswesen der Univ. Heidelberg), zuletzt Leiter des Kompetenzcenter Gesundheit, Bildung, Soziale Sicherung bei der KfW Entwicklungsbank in Frankfurt, wo er auch lebt.
Mitglied der AGEM seit 1977, 1985-1992 Mit-Schriftleiter der Curare, Co-Autor von Krankheit und Kultur (der ersten Einführung in die Ethnomedizin, 1985, und folgende Auflagen) und Autor zahlreicher Fachveröffentlichungen.

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Claus Deimel (Beirat 2004-2016)

Jg. 1948, Dr. phil., Direktor der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen (SES), promovierte in Ethnologie mit einer ethnographischen und historischen Studie zu den Tarahumara-Indianern im Nordwesten Mexikos (Plan de gran visión: Die Missionierung der Tarahumara, 1979). In seinen Veröffentlichungen verbindet er seine amerikanistischen Forschungen mit ethnomedizinischen und ethnobotanischen Fragestellungen. Hervorzuheben ist dabei u.a. seine Studie „Die rituellen Heilungen der Tarahumara“ (1996) sowie „Die Peyoteriten der Tarahumara“ (1997) und „Plantas entre las culturas“ (2003). Er verfügt über Lehrerfahrung an mehreren deutschen Universitäten und hat in verschiedenen ethnologischen Sammlungen und Museen (u.a. als Kustos im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover) gearbeitet. Er war von 1988 bis 1992 einer der Schriftleiter der Curare. 2001 bis Mai 2013 Direktor des Grassi-Museums für Völkerkunde zu Leipzig. Lebt jetzt in Hamburg.

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 24. Dezember 2017 um 21:34 Uhr